© 2007 Dieter Schütze
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Vorwort
Ein "Kontainer" dient dazu geänderte Daten im Betrieb der LiveCD zu sichern. Da auf einer CD die Daten nicht gespeichert werden und nach dem nächsten Start verloren wären kann man sich so einen Kontainer erstellen. Dieser wird beim Start als Loopbackdevice ins union Dateisystem eingebunden. Da werden nicht nur die selbst erstellten Dateien gesichert sondern auch sämtliche geänderten Systemeinstellungen.
Alternativ kann natürlich LernTux komplett auf USB-Stick installiert werden da mit dem Installationsprogramm für USB-Stick auch gleich ein Kontainer erstellt wird falls genügend Platz auf dem Stick vorhanden ist.
Voraussetzungen:
- Eine leere Partition oder ein USB Stick mit etwas freiem Platz
- Eine lauffähige LernTux LiveCD
- etwas Zeit
Zunächst sollte die LiveCD im sogenannten Installmodus gestartet.

Nach dem Anmelden als Tux sollte die gewünschte Partition eingebunden oder der USB-Stick eingesteckt werden. Danach wählt man aus dem Startmenü unter LernTux, den Eintrag Kontainer erstellen

Da hierfür Administrationsrechte benötigt werden folgt wieder ein Dialog in dem das root Kennwort lerntux eingegeben werden muss.

Wurde die LiveCD nicht im Installmodus gestartet wird eine Warnmeldung ausgegeben und das Programm beendet.

Ansonsten öffnet sich der Dialog mit wichtigen Hinweisen und der Auswahl auf welche Art der "Kontainer" erstellt werden soll.

Die erste Option auf USB-Stick mit installiertem LernTux ist nur dann relevant wenn Sie LernTux schon auf einem USB-Stick installiert haben, aber noch kein "Kontainer" auf diesem USB-Stick erstellt wurde.
Die zweite Option auf einer ext3 formatierten Partiton ist dann wesentlich wenn sie die CD weiterhin als LiveCD nutzen wollen mit dem Zusatz, daß alle Änderungen während der Benutzung mit der LiveCD gesichert werden. Dies beinhaltet auch Systemeinstellungen wie Grafikauflösung, Kennwortänderungen u.s.w..
Die Meisten werden wohl die 2. Option wählen da die 1. Option schon bei der Installation von LernTux auf USB-Stick durchgeführt werden kann. Nach Auswahl der 2.Option und Bestätigung mit Ok wird, falls keine ext3 Partition gefunden wurde, das Partitionierungswerkzeug aufgerufen. Falls ext3 Partitionen schon vorhanden sind wird mit der Erstellung des Kontainers fortgefahren.
Ist keine ext3 Partition vorhanden, öffnen sich zwei Dialoge:

Diese Warnung sollte ernst genommen werden falls auf der Platte oder dem USB-Stick noch weitere relevante Daten gesichert sind.

Ist die Partition oder der Stick noch gar nicht formatiert erkennt man dieses an der weißen länglichen Fläche. Falls schon ein Dateisystem existiert kann an der Farbe abgelesen werden um welches Dateisystem es sich handelt. Je nachdem ob nun eine ganze Partition verwendet werden soll oder nur ein Teil löscht man die vorhandene oder verkleinert sie. Danach wird eine neue Partition aus der ausgewählten leeren erzeugt.

Es öffnet sich der Dialog für die Angaben wie die neue Partition aussehen soll.

Oben wird die Größe der Partition eingestellt, darunter das Dateisystem (in unserem Fall ext3) und darunter dann der Einhängepunkt. Das Feld mit dem Einhängepunkt muss leer bleiben also bitte den / rauslöschen. Wurden alle Angaben gemacht und mit Ok bestätigt erscheint wieder das Partitionierungswerkzeug das nun so aussieht.

Die Fläche ist nun dunkelrot und die Partition muss noch formatiert werden was mit einem klick auf den formatieren Knopf erledigt wird. Es öffnet sich nun folgender Hinweis:

Dieser ist mit Ok zu bestätigen und die Formatierung wird durchgeführt.

Danach wird das Partitionierungswerkzeug mit einem klick auf Fertig geschlossen und die neu erstellte Partition sollte nun eingebunden werden.

Im Fall eines USB-Sticks, zieht man diesen einfach heraus, steckt ihn wieder ein und wartet auf folgenden Dialog.

Dieser wird mit Ok bestätigt und es öffnet sich ein Fenster das gleich wieder geschlossen werden kann. Auch wenn dies verwirrend aussieht ist diese der einfachste Weg den Stick einzubinden. Wir kommen nun zum eigentlichen Kontainer erstellen. Bei schon vorhandenen ext3 Partitionen wird der Teil mit dem Partitionieren übersprungen. Wer dieses Partitionierungswerkzeug trotzdem benötigt, kann dieses aus dem Menü unter System, Systemeinstellungen aufrufen.

Es wird wieder der Anfangsdialog geöffnet und wir wählen wieder ext3 aus und bestätigen dies mit Ok. Es folgt ein Dialog mit der Auswahl vorhandener ext3 Partitionen.

Durch auswählen der gewünschten Partition und Bestätigung mit Ok wird der Dialog mit der Größenabfrage geöffnet.

Hier wird mit dem Schieber oder den Pfeiltasten die gewünschte Größe des Kontainers eingestellt. Nach Bestätigung des Dialogs wird der Kontainer erstellt.

Je nach Größe des Kontainers kann dies eine Weile dauern. Wurde der Kontainer erfolgreich erstellt wird dieses durch eine weitere Information bestätigt.

Der Kontainer ist nun erstellt und die LiveCD kann mit eingestecktem USB-Stick neu gestartet werden.
Ich übernehme keine Haftung für Fehler in der Anleitung oder den Anwendungen auf LernTux
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